Gartenarbeiten im Juli

24.06.2026


Sehr geehrte Mitglieder unseres Vereins, anbei erhalten Sie einige nützliche Informationen von unserer Gartenfachberaterin. Wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen bei der Pflege Ihres Gartens helfen und Freude bereiten :)

Aussaaten
  • In der ersten Juliwoche wird es Zeit für die letzte Aussaat von Buschbohnen.
  • Möhren, Fenchel, Schnittsalat, Feldsalat, Winterrettich, Radieschen, Spinat, Rote Bete, Porree für die Herbsternte können auch gesät werden.
  • Ab Mitte Juli beginnt die Aussaat von Chinakohl und Pak Choi.
  • Gegen Ende des Monats Juli können Frühlingszwiebeln ausgesät werden.
Was sonst noch im Gemüsegarten im Juli zu tun ist:
  • Starkzehrer wie Tomaten, Paprika, Kürbisse, Melonen, Gurken, Sellerie, Kohlarten, benötigen nährstoffreiche Dünger wie selbst angesetzte Pflanzenjauche (bspw. aus Brennnesseln) oder Komposterde. Ihr könnt auch euren Kaffeesatz um die Gemüsepflanzen streuen und vorsichtig in den Boden eingrubbeln.
  • Porree anhäufen, damit er schöne weiße Schäfte entwickelt.
  • Gießen nicht vergessen. Zu beachten gilt; zu viel gießen (täglich) führt dazu, dass die Pflanzen ihre Wurzeln eher oberflächig ausbilden. Daher lieber nur 1 bis 2 mal pro Woche aber ausgiebig gießen. Damit bildet sich das Wurzelwerk in die Tiefe aus und übersteht auch mal längere Trockenphasen.
  • Den Sprenger nur frühmorgens oder spätabends einschalten. Tagsüber liegt der Verdunstungsgrad bei über 60% und das ist somit extrem ineffizient.
  • Apropos effizientes Gießen. Eine Tröpfchenbewässerung direkt am Boden bei den Pflanzen hat sich bei uns bewährt weil zum einen der Wasserverbrauch stark sinkt und die Tröpfchenbewässerung hilft wunderbar gegen Mehltau, weil die Blätter trocken bleiben! Gerade bei Rosen, Zucchinis, Kürbissen etc. empfehlenswert.
  • In den heißen Sommermonaten unbedingt mulchen. Das verhindert das Austrocknen des Bodens. Es muss daher viel weniger gegossen werden. Und obendrein ist das Mulchmaterial eine wichtige Nahrung für eure vielen Bodenlebewesen, die daraus wiederum wichtigen Nährstoff für eure Pflanzen geben. Mulchen könnt ihr mit Grasschnitt. Oder ihr häckselt eure Heckenreste und verwendet die Häcksel. Hier bitte nur von Laubgehölzen den Häcksel nehmen. Thuja und Nadelgehölze übersäuern den Boden


Eure Gartenfachberaterin Nicole Riemer

P.S. Habt Ihr Themen, die euch interessieren, dann schreibt mir an:

Gartenfachberatung-waldland@gmx.de



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